Underscoring

April 4, 2008 at 8:31 (Kompositionstechniken)

Beim Underscoring wird die Musik exakt nach der Handlung geschrieben. Die Extreme der Underscoring-Technik ist die Mickey-Mousing-Technik, die ihren Namen auf Grund der häufigen Verwendung bei Cartoons erhielt.

 Diese Techniken versuchen, das Bild möglichst synchron in musikalische Strukturen umzusetzen, also zu verdoppeln bzw. zu imitieren. Natürlich löst Underscoring auch Gefühle aus. Dabei werden vor allem instrumentale und stilistische Klischees verwendet. Wenn man zum Beispiel langsame Akkordeonmusik hört denkt man dabei zum Beispiel an Paris. Zu vielen Instrumenten und Musikstilen existieren konkrete Assoziationen die jeder Mensch im Laufe seines Lebens verinnerlicht und sie unbewusst anwendet.

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Mood-Technik

April 4, 2008 at 8:31 (Kompositionstechniken)

Die Mood-Technik erzeugt eine Atmosphäre und Stimmung über eine ganze Szene hinweg. Dabei spielt die Wahl des Instrumentes, der Spieltechnik, des Tempos sowie der Tonlage und der Tonart eine wichtige Rolle. Bei dieser Technik wird keine Rücksicht auf Einzelheiten und Begebenheiten genommen, denn sie hat die Aufgabe, die seelische und psychische Verfassung einer Figur darzustellen.

Auch bei dieser Kompositionstechnik kommt es zur Verwendung von Klischees um eine Stimmung darzustellen. So verwendet man die Tonart DUR, um Freude auszudrücken und im Gegensatz dazu die Tonart MOLL, um Trauer zu verdeutlichen.

 Die Mood-Technik ist perfekt dazu geeignet den Szeneninhalt musikalisch zu verdeutlichen, und findet daher in fast jedem Film statt.

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Leitmotivtechnik

April 4, 2008 at 8:30 (Kompositionstechniken)

Die Leitmotivtechnik hat die Aufgabe wichtigen Figuren bzw. Szenen musikalische Motive zuzuordnen. Meist sind es dramaturgische Aufgaben die diese Kompositionstechnik übernimmt, wie zum Beispiel auf Vergangenes aufmerksam zu machen oder die Entwicklung der Handlung zu verdeutlichen. So können Situation- und Gefühlveränderungen ausgedrückt werden ohne sie bildlich darzustellen. Die Leitmotivtechnik kann jedoch auch die Charaktereigenschaften, die sich im Laufe eines Films entwickeln können, hervorheben.

 Die Motive werden jedoch unterschieden. Ist eine Frau die handelnde Person, so ist das Motiv charakteristisch zart, sanft, einschmeichelnd und liebevoll. Ist jedoch ein Mann die handelnde Person, so ist das Motiv meist herb, markant, rhythmisch und lebhaft, fast aggressiv. Das männliche und weibliche Motiv haben die Aufgabe sich gegenseitig auszugleichen.

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Widersprüche

April 4, 2008 at 8:29 (Kompositionstechniken)

Wenn man einen Film sieht erwartete man, dass Bild und Ton in Harmonie zusammenpassen, doch genau das störte manche Musiker und sie versuchten Disharmonie, also Widersprüche, in die Filme zu bringen.

 

Widersprüche mit Hilfe der Filmmusik zu erzeugen ist gewagt, denn es ist eine Zerstörung von erlernten Zusammenhängen. Es kann aber auch große Gefühle in einem hervorrufen. Oftmals kann eine Disharmonie eine Nachricht besonders hervorheben. Verherrlichende Musik bei Kriegsfilmen können eine Schlacht brutaler wirken lassen als Bombengeheule und schreiende Menschen. Jedoch wird ein harmonischer Film von einem Publikum oft besser aufgenommen und so ist ein Film mit vielen Widersprüchen oft ein großes Risiko.

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Titelmusik

April 4, 2008 at 8:27 (Kompositionstechniken)

Die Verwendung von Kennmelodien bzw. Titelmusik ist besonders bei Fernsehserien wichtig. Jede Serie besitzt ihre einzigartige Melodie, an der sie jeder leicht erkennen kann. Diese Melodien müssen einfach gehalten werde, dürfen nicht stark variieren und polyphon werden, sonst geht der Wiedererkennungswert verloren. Jede Fernsehserie wird regelmäßig mit der gleichen Titelmusik begonnen und beendet. Das ruft beim Zuseher Erinnerungen an die letzte Folge wach und das Gedächtnis bereitet sich darauf vor, es zu aktualisieren.

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